
Forschungsschwerpunkt 2:
Marine Lebensgemeinschaften und Stoffkreisläufe
Für die Laufzeit des IOW-Forschungsprogrammes wurde die Beantwortung zweier Kernfragen als Ziel der Arbeiten beschrieben:
- Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen der Zusammensetzung mariner Artengemeinschaften und quantitativen Veränderungen in Stoffmengen und Stofftransporten?
- Durch welche Mechanismen und auf welchen Skalen haben Anpassungsprozesse auf Organismus- und Gemeinschaftsebene eine regulierende Funktion in marinen Stoffkreisläufen?
Die Projekte, die mittel- bis langfristig zur Beantwortung dieser Fragen führen sollen, lassen sich in drei große Bereiche strukturieren:
- Diversität und Stofftransporte (Quantitativer Zusammenhang zwischen physikalisch-chemischem Antrieb und biologischen Aktivitäten in Flachwasserbereichen; Biogeochemische Folgen der Einträge in die zentralen Ostseebecken; Artenreduktion und Stoffumsatz in der nördlichen Ostsee; Biogene Indikatoren und Proxies für Veränderungen der physikalisch/chemischen Randbedingungen)
- Anpassung und Systemstabilität (Grenzbereiche der Anpassung; Einfluss der biogeochemischen Gradienten auf das Anpassungspotential der Organismen; Physiologische Indikatoren für Umweltveränderungen)
Zu den Projekten des Schwerpunktes "Marine Lebensgemeinschaften und Stoffkreisläufe" >>