Institut für Ostseeforschung Warnemünde
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David Kaiser - Projekte

 

MEGAPOL

Das bilaterale Verbundvorhaben Megacity’s fingerprint in Chinese southern marginal seas: Investigation of pollutant fingerprints and dispersal im Perlfluss und Südchinesischem Meer hat zum Ziel, die Umweltveränderungen auf dem nördlichen Schelfgebiet des Südchinesischen Meeres bis in die tieferen ozeanischen Regionen interdisziplinär zu untersuchen, um die Auswirkungen anthropogener und natürlicher Veränderungen auf das marine Ökosystem zu verstehen.

MikrOMIK

The joint project MikrOMIK is aiming at a comprehensive analysis of microplastic in the Baltic Sea, focusing on the microbial populations colonizing the plastic particles. So far, only rough estimations of the abundance and distribution of microplastic in the Baltic Sea exist, and nothing is known about the interaction between microplastic and microorganisms in this ecosystem. Milestones of MikrOMIK are:

(I) A first-time analysis of the distribution, potential sources and sinks of microplastic in the Baltic Sea.

(II) The determination of the role of microplastic as substrate for specific microbial populations and their functions.

(III) The assessment of health risks for the littoral states of the Baltic Sea, emanating from microplastic as a vector for pathogenic microorganisms

SMIS

Ziel des Verbundprojektes Subsea Monitoring via Intelligent Swarms ist die Entwicklung eines integrierten Systems von Über- und Unterwasserfahrzeugen zum effizienten großflächigen Monitoring von Unterwassergebieten. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist deren Einsetzbarkeit bis in 6000 m Wassertiefe. Die Erprobung und die ersten gezielten Einsätze der SMIS Flotte werden im Madeira Becken in der Nähe der Azoren Langzeitstation Kiel 276 (33°N, 22°W), die im östlichen Teil der „North Atlantic Subtropical Gyre Provinz“ liegt, stattfinden. Die Azoren Langzeitstation ist einerseits durch die zeitliche und vertikale Variabilität der Azoren Front und andererseits durch unregelmäßige Staubeinträge beeinflusst. Bis heute fehlen trotz intensiver Untersuchungen (1980-Gegenwart) in dieser Region detaillierte 3 dimensionale Aufnahmen der Azoren Front. Die im Projekt entwickelten Geräte werden diese Lücke schließen und zeitlich begrenzt den Einfluss der Azoren Front auf die Dynamik der Deckschicht in der Region abzuschätzen erlauben. Darüber hinaus erlauben die gewonnen Proben aus dieser Region (aus der Wassersäule und den Sinkstoffallen der Kiel276) das Vorkommen anthropogene Partikel in diesem Bereich des Nordostatlantiks zu untersuchen. Das Verbundvorhaben wird von BMWi vom 01.01.2013-30.06.2016 finanziert  (TP IOW 03SX348F).

Beibu

Das generelle Ziel des Projektes ist eine Bilanzierung von meso- bis langskaligen Energie- und Stoffflüssen des Beibu Golfs als Antwortfunktion auf natürliche und anthropogene Antriebe. Der Beibu Golf spielt eine wichtige Rolle für das Verständnis der Änderungen der Ablagerungsbedingungen subrezenter Sedimente und die Bilanz aus küstennahem Stoff-Eintrag, oberflächennahem Abbau von organischem Material, und dadurch induzierter Element-Flüsse. In seiner holozänen Sedimentationsgeschichte bildet er das Wechselspiel von Südlicher Oszillation, klimainduzierter ozeanographischer Dynamik, Sedimenteintrag sowie tektonischer Prozesse ab. Hinzu kommt eine anthropogene Komponente, die sich aus der Landnutzung in den fluviatilen Drainagebecken und der Küstenzonen ableitet. Im den IOW Teilprojekten wurden daher detaillierte Untersuchungen zur Hydrographie und Biogeochemie, Fernerkundung und Modellierung durchgeführt, mit dem übergeordneten Ziel, eine biogeochemische Charakterisierung der Region für den Zeitraum des SW Monsuns zu erstellen. Durch biogeochemische Untersuchungen in der Wassersäule und im Sediment sollen Beiträge zum Verständnis der Quellen, Senken und Transformationen von organischem Material, organischer Kontaminanten und ausgewählter metallischer Spurenstoffe erzielt werden. Die Einträge von gelösten und partikulären organischen Substanzen und Nährstoffen in der Guangxi-Provinz Küstenregion sowie die Funktion der Mangroven bei den Stoffumtransporten wurden vom Teilvorhaben ZMT studiert. Die praktischen Arbeiten wurden auf der Expedition mit dem chinesischen Forschungsschiff FENDOU-5 im September 2009 und der SONNE SO219 im Dezember 2011 durchgeführt. Die biogeochemischen, geologischen Analysen sowie die Spurenstoffmessungen sowie die Auswertungsarbeiten und Modellsimulationen finden in Zusammenarbeit aller Projektantragsteller in Deutschland (IOW, ZMT) und am GMGS sowie dem GMRC in China statt (BMBF 03F0607A, WTZ China, 07/2009-06/2012).