Institut für Ostseeforschung Warnemünde
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M.Sc. Jan Werner

Doktorand

Jan Werner
Adresse:
Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Seestrasse 15
D-18119 Rostock
Telefon:
+49 381 5197 0
Fax:
+49 381 5197 440
E-Mail:

Expertise

Analytische Methodenentwicklung und Optimierung

Marine Stoffkreisläufe

Spurengas Verteilung in Gebieten mit ausgeprägter Sauerstoffdynamik, besonderer Focus auf N2O und CH4

  •  Langzeit Monitoring der vertikalen Verteilung von N2O und CH4 in der Ostsee
  •  Prozessstudien im Benguela Auftriebsgebiet

Projekte

  • (Für Details bitte hier klicken)
    ICOS wurde im Jahr 2006 vom Rat der Europäischen Forschungsminister als wichtige Forschungs-infrastruktur anerkannt und auf die Prioritätenliste („roadmap“) des europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI – European Strategy Forum on Research Infrastructures) gesetzt. Das Ziel von ICOS ist es, ein Beobachtungsnetz für Atmosphäre, Land und Ozean aufzubauen, das es über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren erlaubt, Quellen und Senken von Treibhausgasen über Europa und dessen Einzugsgebiete zuverlässig zu quantifizieren und Veränderungen im Kohlenstoffkreislauf zu identifizieren und dokumentieren. ICOS ermöglicht die Bewertung und Beobachtung der Einflüsse menschlicher Aktivitäten auf das Klima sowie den Erfolg und die Effizienz von Vermeidungs- und Minderungsstrategien. Die Deutsche Komponente von ICOS (ICOS D) ist seit 2012 in der Pilotphase. Der vollständige Aufbau des Messnetzes und der Zentrallabore soll bis 2016 abgeschlossen sein. Das IOW baut im Rahmen von ICOS-D die Instrumentierung auf einem Fährschiff zwischen Travemünde und Helsinki (Schiff Finnmaid der Reederei Finnlines) systematisch weiter aus. Derzeit werden von finnischer Seite (Projekt ALGALINE) hydrographische und biologische Grundparameter erfasst, während das IOW die Messung von pCO2, pCH4 und Sauerstoff im Oberflächenwasser etabliert hat. Als einzige in einem Randmeer betriebene Beobachtungslinie kommt der „BALTIC-VOS“ Linie eine besondere Bedeutung für die Brücke zwischen Land- und Ozeanbeobachtungen innerhalb von ICOS-D zu (VOS = voluntary observing ships). Aufgrund der durch anthropogene Einflüsse (Eutrophierung, Erwärmung) besonders starken und schon über mehrere Jahrzehnte erfassten Änderungen des Ökosystems Ostsee ist diese Beobachtungslinie besonders geeignet, Auswirkungen geänderter Nutzung oder beschlossener Umweltstrategien auf die Spurengasflüsse zu untersuchen. Zudem besitzt sie eine Schlüsselfunktion für die Entwicklung eines Systems zur seeseitigen Erfassung der „Großen Drei“ klimarelevanten Spurengase: CO2, CH4, N2O. Projektinvolvierte Personen (IOW): Gregor Rehder (PI), Wanda Gülzow (project-funded scientist), Michael Glockzin (project-funded engineer).