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Im Auge des Sturms: Was passiert mit dem Nährstoffkreislauf, wenn ein Taifun das Meer aufwirbelt?

03.02.2022 09:00

Der Taifun „Mangkhut“ am 16. September 2018 über China
Der Taifun „Mangkhut“ trifft am 16. September 2018 über China auf Land. Ein Forscherteam des IOW war vor Ort, um einen einzigartigen Datensatz im betroffenen Teil des Südchinesischen Meeres zu erheben. (Foto: NASA Worldview)

Im September 2018 geriet eine Expedition im Rahmen des deutsch-chinesischen Projekts MEGAPOL unter den Einfluss des Supertaifuns „Mangkhut“. Dabei gelang es, einzigartige Datensätze zum Nährstoffbudget in dem betroffenen Teil des Südchinesischen Meeres zu erheben. Es wurde deutlich, dass nicht nur an Land, sondern auch auf dem Meer von dem Supertaifun gravierende Veränderungen ausgelöst wurden: Aus tieferen Wasserschichten wurden enorme Nährstoffmengen in das Oberflächenwasser eingemischt, wo sie das Wachstum des Phytoplankton in wenigen Wochen verdreifachten. Besonders ausgeprägt konnte der Taifun seine Wirkung im Übergang von der Tiefsee zum flachen Küstenozean entfalten.

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