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Mit Biomarkern auf Zeitreise in Sachen „Blaualgen“: Ostsee-Sedimentarchive zeigen Auftreten und Häufigkeit seit 1860

11.08.2020 10:00

IOW-Wissenschaftler Jerome Kaiser mit Sedimentkern
Mit Hilfe von gut datierten Sedimentkernen kann Jerome Kaiser (IOW) mehrere Tausend Jahre in die Ostseevergangenheit schauen. (Foto: IOW / K. Beck)

Forschenden aus Warnemünde und dem kalifornischen La Jolla gelang es erstmals, mithilfe von Biomarkern und einem gut datierten Sedimentkern die Geschichte der Blaualgenblüten in der zentralen Ostsee über die letzten 160 Jahre zu rekonstruieren. So verlängerten sie den Zeitraum, für den bislang Informationen zur Häufigkeit der Blüten vorlagen, deutlich in die Vergangenheit hinein. In einem in der internationalen Fachzeitschrift „Biogeosciences“ erschienenen Artikel diskutieren sie mögliche Ursachen für die erfassten Schwankungen. Für eine kausale Verbindung zur Überdüngung der Ostsee finden sie keine klaren Anzeichen, wohl aber zur Entwicklung der Sommertemperaturen des Oberflächenwassers.

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