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Ostsee-Zukunft verstehen durch Zeitreise in die Vergangenheit des Ostsee-Phytoplanktons: PHYTOARK geht an den Start

03.05.2021 09:00

IOW-Phytoplanktonökologin Anke Kremp in Schutzkleidung bei der Probenentnahme aus einem Ostsee-Sedimentkern
Sedimentkerne enthalten Spuren der Vergangenheit wie ein Archiv, auch sehr alte DNA. Damit bei der Probenentnahme keine Verunreinigung entsteht, ist Schutzkleidung essenziell wichtig. (Foto: Laura Epp, für Vergrößerung auf Bild klicken)

Der Klimawandel bedroht die Artenvielfalt in Meeren und Ozeanen und damit auch die Stabilität mariner Ökosysteme. Schon jetzt zeigt das Phytoplankton – photosynthetisch aktive Kleinstlebewesen an der Basis des ozeanischen Nahrungsnetzes – erste Veränderungen. Das am 1. Mai gestartete Forschungsnetzwerk PHYTOARK unter Leitung des IOW will mit Hilfe neuester Methoden der Paläoökologie und Biodiversitätsforschung bis zu 8000 Jahre zurückschauen und durch natürliche Klimaschwankungen bedingte Veränderungen des Ostsee-Phytoplanktons rekonstruieren. Dieser Blick in die Vergangenheit soll helfen, zukünftige Klimawandelfolgen besser abzuschätzen.

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