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18. Juni 2007 - An der Mündung des Nordre Stroemfjord

Der Arbeitstag beginnt mit dem Aussetzen des Rettungsbootes. Bootsmann Norbert Kreft (Mitte) und die Matrosen Hardy Schwieger (links) und Bernhard Pruchnow (rechts) haben Prof. Dietrich und seine Begleiter beim Besteigen des Bootes im Blick.

Der Seegang ist heute stärker als an den vorausgegangenen Tagen. Das merken die Passagiere des Rettungsbootes sofort. Gottlob ist das Ziel - das Ufer des Fjordes - nicht weit.

Die CTD-Sonde wird immer als erstes Gerät ins Wasser gelassen. Der Einsatz wird jedoch abgebrochen, weil starke Strömungen die Sonde mit sich ziehen. Es besteht die Gefahr, dass sie unter das Schiff gerät. Beim Hieven hat Neptun ihr noch eine Girlande um die Kette gelegt.

Als nächstes Gerät kommt der Box Corer (Kastengreifer) zum Einsatz. Mit ihm wird der Meeresboden beprobt. Mit dem schweren Kasten wird ein Stück Meeresboden ausgestochen und an Deck geholt. Durch Sichtklappen lässt sich dann die Struktur und Besiedlung des Meeresbodens betrachten.

Auch der Boxcorer hat mit der Strömung zu kämpfen. Der Draht zeigt an, dass der Kastengreifer sich vom Ausgangspunkt entfernt hat.

Von weitem erkennt man das Rettungsboot als kleinen orangenen Punkt.

Als der Box Corer aus dem Wasser gehievt wird, jagt eine steife Brise das auslaufende Wasser als Fontäne über das Deck. Da bleibt kein Auge trocken..

..und auch die Rückkehrer der Landpartie sind klatschnass. Die Gischt hat sie voll erwischt. Aber die Mission ist erfüllt: alle GPS-Empfänger sind nun ausgebracht und messen, bis sie Anfang Juli wieder aufgenommen werden.