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Interview

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Modelle zeigen: Ostsee könnte den guten Umwelt-Zustand erreichen

In dem größten Modellvergleich, der jemals für die Ostseeregion durchgeführt wurde, kam jetzt ein internationales Autorenteam um den Warnemünder Ozeanographen Markus Meier zu dem Ergebnis, dass ein guter Zustand der Ostsee-Umwelt erreicht werden kann, wenn die im Ostseeaktionsplan vorgesehenen Maßnahmen zur Reduktion der Nährstoff-Einleitung konsequent umgesetzt werden. Sie widersprachen damit der Ansicht, dass der Klimawandel generell ein Erreichen dieses Zieles unmöglich macht. Gleichzeitig bestätigten sie jedoch, dass bei unverändert hoher Nährstoffbelastung der Klimawandel für eine Verschärfung der Überdüngung sorgt.

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Gefährdet Klimawandel Meeresökosysteme im Benguela-Auftriebssystem? Neues Projekt geht an den Start

Anfang Januar 2019 startete das auf drei Jahre ausgelegte Forschungsprojekt EVAR zur Untersuchung möglicher Klimawandelfolgen auf biogeochemische Schlüsselprozesse des für die Fischerei wichtigen Benguela-Auftriebssystems vor Südwestafrika. An dem mit ca. 3 Mio. Euro vom Bundesforschungsministerium geförderten Vorhaben unter Leitung des IOW beteiligen sich auch WissenschaftlerInnen des MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen und des GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel zusammen mit ihren KollegInnen von der University of Namibia und des National Marine Information and Research Centres NatMIRC.

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Neuer Klimabericht für den Ostseeraum (BACC III) in Arbeit

Der zweite Sachstandsbericht zum regionalen Klimawandel und seiner Auswirkungen auf den Ostseeraum von 2015 (“Second Assessment of Climate Change in the Baltic Sea Region”, BACC II) wird zurzeit von Wissenschaftlern des internationalen Baltic Earth-Netzwerks aktualisiert. Wie auch bei den ersten beiden BACC-Berichten (2008, 2015) werden Experten aus den verschiedenen Fachgebieten wie Meteorologie, Hydrologie, Meereskunde, Biologie und Biogeochemie zum aktualisierten Report beitragen. Zudem wird es eine enge Zusammenarbeit mit der HELCOM (Helsinki-Kommission zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee) geben.

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Jubiläumsexpedition: FS ELISABETH MANN BORGESE startet zur 200. Forschungsfahrt

Am Samstag, den 17. November 2018, wird das Forschungsschiff ELISABETH MANN BORGESE von seinem Heimathafen Rostock-Marienehe aus zu seiner 200. Fahrt aufbrechen. Ziel ist das Gotland-Becken in der zentralen Ostsee. Hier wird das wissenschaftliche Team unter der Fahrtleitung des Ozeanographen Lars Umlauf vom IOW kleinskalige turbulente Vermischungsprozesse im Meer untersuchen, deren Erforschung für die Verbesserung von Klimavorhersagen von Bedeutung ist.

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Ohne Kunststoff zur Mikroplastik-Jagd: „Rocket“ verbessert Erfassung besonders kleiner Partikel

Umweltforscher am IOW haben ein neuartiges mobiles Gerät zur Erfassung von Mikroplastik in Oberflächengewässern entwickelt. „Rocket“ nennen sie die Konstruktion, mit der sich je nach Schwebstoffanteil im Wasser bis zu 60 Liter pro Minute durch vier feine Kerzenfilter saugen lassen und die speziell für die Beprobung der feinen Fraktion des Mikroplastiks im Bereich bis 10 µm von großem Vorteil ist. Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung bestand darin, auf Kunststoff so weit wie möglich zu verzichten.

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Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135
krisnulltin.beck@io-warnemuende.de

 

Dr. Barbara Hentzsch
Tel.: 0381 5197 102
barbnullara.hentzsch@io-warnemuende.de

Im Fokus

Mikroplastik im Meer

Nachrichten von der Vermüllung der Meere und der Allgegenwärtigkeit von Mikroplastik sind alarmierend. Die Meeresforschung arbeitet mit Nachdruck an offenen Fragen dieses hochaktuellen Umweltthemas.
Am IOW wird untersucht

• ob Mikroplastik aufgrund seiner weiten Verbreitung auch pathogene Keime sehr rasch verbreiten kann

• wie man die zurzeit noch sehr zeitaufwändige Erfassung von Mikroplastik verbessern kann

• über welche Quellen Mikroplastik ins Meer gelangt.

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Satellitenbild des Monats

Satellitenbild des Monats
Mittlere Wasseroberflächentemperatur der Ostsee vom 05.12.2018, ermittelt aus Aufnahmen der NOAA- und MetOP Wettersatelliten.

mehr dazu in  >> Satellitenaufnahmen