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Interview

News

BRIESE-Preis 2016: Intelligente automatisierte Bildanalyse erschließt Geheimnisse am Meeresgrund

Der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2016 geht an den Informatiker Dr. Timm Schoening. Die Jury würdigt damit seine wegweisende Methodenentwicklung zur intelligenten Bildauswertung, die es ermöglicht, visuelle Daten vom Meeresgrund automatisiert per Computer auszuwerten. Die erheblich verkürzte Analysezeit ohne zeitaufwändige Interpretation des Bildmaterials durch Wissenschaftler erlaubt eine Auswertung wesentlich größere Datenmengen als bisher und damit die Bearbeitung neuer Forschungsfragen.

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RADO – Ran an die Ostsee:
Fachworkshop mit „Tiefgang“ für Wissenschaftsjournalist*innen

Für Journalist*innen mit Interesse an Meeres- und Umweltforschung bietet das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane kommendes Frühjahr ein echtes Workshop-Highlight: Unter dem Motto „Open Science“ laden vier Ostsee-Forschungsinstitutionen dazu ein, sich in mehrtägigen Seminaren das Rüstzeug zu erwerben, um mittels frei verfügbarer Daten eigene Recherchen durchzuführen. Schwerpunktthemen sind unter anderem regionale Klimamodelle, Langzeitumweltdaten, Fischerei, Meeressäuger und Küstendynamik.

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Firmen- und Forschungs-
netzwerk Munitect tagt am IOW

Am 9. Dezember 2016 findet IOW eine Vollversammlung des Munitect-Netzwerks statt, das sich zum Ziel gesetzt hat, eine leistungsfähige und kostengünstige Technologie zu entwickeln, die eine effiziente und gefahrfreie Detektion von Munitionsaltlasten im Meer ermöglicht. Auf dem Programm des Treffens stehen ein Rückblick auf die bisherige Netzwerkarbeit, strategische Planungen sowie Vorbereitungen für die Beantragung einer weiteren Förderphase durch das Bundeswirtschaftsministeriums.

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Den Klimagasen Methan & Co auf der Spur: IOW leitet Expedition zur Vereinheitlichung von Messungen

Am 15. Oktober 2016 sticht das am IOW beheimatete Forschungsschiff ELISABETH MANN BORGESE zu einer einwöchigen Expedition in See, die den Klimagasen Methan und Lachgas im Meerwasser gewidmet ist. Mit an Bord: 12 Wissenschaftler aus Deutschland, England, den USA und China. Das internationale Team eint das Ziel, weltweit die Emissionen von Methan und Lachgas zu erfassen. Dafür wollen sie nun bei ihrer Ostsee-Ausfahrt die wesentliche Voraussetzung schaffen: Sie wollen ihre Messmethoden vergleichen und vereinheitlichen.

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Bessere Karrierechancen für Frauen in der Meeresforschung

Die Europäische Union fördert das Projekt „Baltic Gender“ mit 2,2 Millionen Euro

In vielen Bereichen der Meeresforschung arbeiten Männer und Frauen heute gleichberechtigt miteinander. In Führungspositionen sind Frauen allerdings noch immer unterrepräsentiert. Mit dem Projekt „Baltic Gender“ wollen acht wissenschaftliche Einrichtungen aus fünf Ostsee-Anrainerstaaten dies verändern und die Karrierechancen von Frauen in der Meeresforschung verbessern. Die Europäische Union fördert das Projekt mit 2,2 Millionen Euro, die Koordination liegt beim GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.

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Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135
krisnulltin.beck@io-warnemuende.de

 

Dr. Barbara Hentzsch
Tel.: 0381 5197 102
barbnullara.hentzsch@io-warnemuende.de

Im Fokus

Entwicklung der Ostsee-‚Todeszonen‘ von 1969 – 2015: IOW publiziert Langzeitdaten als detaillierte Karten

Sauerstoffminimumzonen sind charakteristisch für die Ostsee. Ihre Lebensfeindlichkeit wird durch bakteriell erzeugten giftigen Schwefelwasserstoff verstärkt, weshalb diese Zonen auch „Todeszonen“ genannt werden.
Im 100. Band seiner „Meereswissenschaftlichen Berichte“ publiziert das IOW nun erstmals über 250 Karten, die auf Daten aus mehr als vier Jahrzehnten basieren, um die Ausdehnung dieser Areale in ihrer räumlichen wie zeitlichen Dynamik zu visualisieren.

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Satellitenbild des Monats

Satellitenbild des Monats
Mittlere Wasseroberflächentemperatur der Ostsee vom 16.01.2017, ermittelt aus Aufnahmen der NOAA- und MetOP Wettersatelliten.

mehr dazu in  >> Satellitenaufnahmen