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Der Salzwasser-Wächter auf der Darßer Schwelle: Rund um die Uhr im Einsatz ...und das seit 25 Jahren

Im September 1992 nahm die automatische Messstation „Darßer Schwelle“ ihren Betrieb auf. Seitdem erhebt sie zuverlässig ozeanographische und meteorologische Daten, die für die Zustandsbewertung der Ostsee von hohem Wert sind. So lieferte sie auch die entscheidenden Hinweise auf den sogenannten „Jahrhundert-Salzwassereinbruch“ von sauerstoffhaltigem Nordseewasser in die Ostsee im Dezember 2014. Die Station ist eine Entwicklung des IOW und wird im Auftrag des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betrieben.

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20 Jahre „Warnemünder Abende im IOW“: Gut besucht und spannend wie am ersten Tag

Bereits seit zwei Jahrzehnten öffnet das IOW regelmäßig im Sommer seine Türen für interessierte Laien und auch Fachleute und lädt zwischen Juli und September zu den "Warnemünder Abenden" ein. Immer donnerstags kommen sowohl IOW-Wissenschaftler*innen als auch Experten anderer Institutionen zu Wort, um Einblicke in aktuelle Forschung rund um die Ostsee zu geben. Auch 2017 fand die Vortragsreihe großen Anklang und wird 2018 in ihr drittes Jahrzehnt starten.

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Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Diatomeen/Dinoflagellaten-Index

Warnemünder Meeresbiologe entwickelt mit Hilfe von Langzeitdaten zur Zusammensetzung der Frühjahrsblüte einen Indikator für den Zustand von Nahrungsnetzen in der Ostsee.

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Neues BMBF-Projekt MicroCatch_Balt gestartet

Wo kommt nur das ganze Plastik her? Das neue BMBF-Projekt „MicroCatch_Balt“ untersucht am Beispiel der Warnow, aus welchen Quellen in den Einzugsgebieten der Ostseezuflüsse Plastikpartikel in Richtung Meer transportiert werden.

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Ostsee-Flohkrebse haarklein erklärt – IOW-Forscher schreiben traditionsreiche Enzyklopädie fort

Anja und Michael Zettler sind die Autoren des kürzlich erschienenen 83. Bandes der renommierten Buchreihe „Die Tierwelt Deutschlands“. Die beiden IOW-Forscher haben den jüngsten Band dieses bereits 1925 begründeten Grundlagenwerks den Flohkrebsen der Ostsee gewidmet. Die englischsprachige Monographie umfasst 243 bis ins kleinste Detail charakterisierte Arten sowie Hinweise zu deren Ökologie und Lebensweise. Sie ist damit ein wertvolles Werkzeug für das Monitoring von Zeigerarten dieser Tiergruppe.

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Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135
krisnulltin.beck@io-warnemuende.de

 

Dr. Barbara Hentzsch
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Im Fokus

Entwicklung der Ostsee-‚Todeszonen‘ von 1969 – 2015: IOW publiziert Langzeitdaten als detaillierte Karten

Sauerstoffminimumzonen sind charakteristisch für die Ostsee. Ihre Lebensfeindlichkeit wird durch bakteriell erzeugten giftigen Schwefelwasserstoff verstärkt, weshalb diese Zonen auch „Todeszonen“ genannt werden.
Im 100. Band seiner „Meereswissenschaftlichen Berichte“ publiziert das IOW nun erstmals über 250 Karten, die auf Daten aus mehr als vier Jahrzehnten basieren, um die Ausdehnung dieser Areale in ihrer räumlichen wie zeitlichen Dynamik zu visualisieren.

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Satellitenbild des Monats

Satellitenbild des Monats
Mittlere Wasseroberflächentemperatur der Ostsee vom 12.09.2017, ermittelt aus Aufnahmen der NOAA- und MetOP Wettersatelliten.

mehr dazu in  >> Satellitenaufnahmen