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Presse-Archiv

19.09.2017

Der Salzwasser-Wächter auf der Darßer Schwelle: Rund um die Uhr im Einsatz ...und das seit 25 Jahren

Im September 1992 nahm die automatische Messstation „Darßer Schwelle“ ihren Betrieb auf. Seitdem erhebt sie zuverlässig ozeanographische und meteorologische Daten, die für die Zustandsbewertung der Ostsee von hohem Wert sind. So lieferte sie auch die entscheidenden Hinweise auf den sogenannten „Jahrhundert-Salzwassereinbruch“ von sauerstoffhaltigem Nordseewasser in die Ostsee im Dezember 2014. Die Station ist eine Entwicklung des IOW und wird im Auftrag des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) betrieben.

12.09.2017

20 Jahre „Warnemünder Abende im IOW“: Gut besucht und spannend wie am ersten Tag

Bereits seit zwei Jahrzehnten öffnet das IOW regelmäßig im Sommer seine Türen für interessierte Laien und auch Fachleute und lädt zwischen Juli und September zu den "Warnemünder Abenden" ein. Immer donnerstags kommen sowohl IOW-Wissenschaftler*innen als auch Experten anderer Institutionen zu Wort, um Einblicke in aktuelle Forschung rund um die Ostsee zu geben. Auch 2017 fand die Vortragsreihe großen Anklang und wird 2018 in ihr drittes Jahrzehnt starten.

21.08.2017

Ein neuer Indikator für marine Ökosystem-Veränderungen - der Diatomeen/Dinoflagellaten-Index

Warnemünder Meeresbiologe entwickelt mit Hilfe von Langzeitdaten zur Zusammensetzung der Frühjahrsblüte einen Indikator für den Zustand von Nahrungsnetzen in der Ostsee.

09.08.2017

Neues BMBF-Projekt MicroCatch_Balt gestartet

Wo kommt nur das ganze Plastik her? Das neue BMBF-Projekt „MicroCatch_Balt“ untersucht am Beispiel der Warnow, aus welchen Quellen in den Einzugsgebieten der Ostseezuflüsse Plastikpartikel in Richtung Meer transportiert werden.

27.07.2017

Ostsee-Flohkrebse haarklein erklärt – IOW-Forscher schreiben traditionsreiche Enzyklopädie fort

Anja und Michael Zettler sind die Autoren des kürzlich erschienenen 83. Bandes der renommierten Buchreihe „Die Tierwelt Deutschlands“. Die beiden IOW-Forscher haben den jüngsten Band dieses bereits 1925 begründeten Grundlagenwerks den Flohkrebsen der Ostsee gewidmet. Die englischsprachige Monographie umfasst 243 bis ins kleinste Detail charakterisierte Arten sowie Hinweise zu deren Ökologie und Lebensweise. Sie ist damit ein wertvolles Werkzeug für das Monitoring von Zeigerarten dieser Tiergruppe.

06.07.2017

Ostseeforscher starten mit den Warnemünder Abenden in die Saison

Am kommenden Donnerstag, den 13. Juli ist es wieder so weit: im Leibniz-Institut für Ostseeforschung (IOW) starten die Warnemünder Abende. An acht Abenden, immer donnerstags ab 18:30 Uhr, lädt das IOW Touristen und Einheimische zu spannenden Geschichten aus der Forschung rund um die Ostsee ein.

19.06.2017

Klimawandel konkret: Tagung im Ostseebad Warnemünde

Die Heinrich-Böll-Stiftung MV, das IOW und der BUND M-V laden am Freitag, den 30. Juni, von 10 bis 17 Uhr zur Tagung „Klimawandel konkret“ ein, um die Fakten, Folgen und Perspektiven auch für Mecklenburg-Vorpommern zu beleuchten. Im IOW wird neben Professor Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung auch der Energieminister Mecklenburg-Vorpommerns, Christian Pegel, erwartet.

09.06.2017

Der 11. Baltic Sea Science Congress startet: 350 Ostseeforscher diskutieren ihre Forschungsergebnisse

Es ist die größte „Börse“ für den Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Ostseeforschung: Alle zwei Jahren treffen sich Ostseeforscher aus allen Anrainerstaaten und darüber hinaus im Rahmen des Baltic Sea Science Congress (BSSC), um ihre Forschungsergebnisse vorzustellen. In diesem Jahr findet der BSSC in Rostock statt. Gastgeber sind das IOW und die Universität Rostock.

06.06.2017

Den Faktor Mensch im biologischen Flickflack der Küstengewässer erkennen

Biologische Langzeitdatenserien sind wertvolle Datenarchive, um Auswirkungen des menschlichen Einflusses auf die Ökosysteme oder Klima-getriebene Regime-Veränderungen zu identifizieren. In Küstengewässern jedoch, dort wo der Süßwasserzustrom von Land gemeinsam mit dem Wettergeschehen und lokalen Strömungen zu rasch wechselnden Werten von Salzgehalt, Temperatur und Sauerstoff führt, kommt ihre Aussagekraft an ihre Grenzen. Einer Gruppe Warnemünder Wissenschaftler ist es nun gelungen, mithilfe statistischer Verfahren weitere Einflussgrößen zu identifizieren.

14.03.2017

Forschung macht Schule: Die „PlasticSchool“ geht an den Start

Aus den Meeren erreichen uns Nachrichten von riesigen Plastikstrudeln, und wohin man schaut – ob in die Tiefsee oder in Eisberge – findet man Mikroplastik. Die Forschung arbeitet mit Hochdruck an offenen Fragen dieses aktuellen Umweltthemas. Damit neueste Erkenntnisse direkt Eingang in den Schulunterricht finden, haben IOW-Forscher und Pädagogen des OZEANEUM Stralsund im Projekt PlasticSchool Lehrmaterialien zum Thema „Plastik im Meer“ für vier Schulstufen entwickelt (kostenfrei zum Download verfügbar unter www.plasticschool.de). Das Bildungsministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat das Projekt mit 82.500 Euro gefördert.