Kurzcharakteristik

Fehmarnbelt Study map
Probennahme von Arctica Islandica - die Islandmuschel © M. Gogina

Das Schutzgebiet Fehmarnbelt ist etwa 280 km² groß und umfasst die deutsche AWZ nördlich von Fehmarn mit der Fehmarnbelt-Rinne. Bei der Rinne handelt es sich um bis 35 m tiefe Meerenge, durch die ein Wasseraustausch zwischen Nord- und Ostsee erfolgt. Damit spielt die Fehmarbelt-Rinne bei der Verbreitung von Arten und beim Sauerstoffaustausch mit der Nordsee eine wichtige Rolle.

Die im Schutzgebiet liegenden Riffe beherbergen einige der artenreichsten Lebensgemeinschaften der Ostsee. Der Süden des Fehmarnbelts ist durch am Meeresboden befindliche, mehrere Meter hohe Sandrippel gekennzeichnet. Diese sogenannten Megarippel stellen eine besondere Ausprägung des Lebensraumtyps „Sandbänke“ dar und sind sehr selten. Daher sind sie auch vom besonderen geowissenschaftlichen und ökologischen Wert.

Beispielarten, die im Fehmarbelt vorkommen: Schweinswale, Seehund, Astartemuscheln und Islandmuscheln, Klippenbarsch.

Schutzgüter: Kies-, Grobsand- und Schillgründe, Sandbänke, Riffe, Schweinswale, Seehunde

Quelle: https://www.bfn.de/themen/meeresnaturschutz/nationale-meeresschutzgebiete/ostsee-awz/fehmarnbelt.html
(mit Video)