IOW Logo

Forschungsvilla Ostsee

Die 2016 eröffnete Ausstellung im Souterrain der „Forschungsvilla Ostsee“ präsentiert sich auf knapp 83 m³ Fläche als interaktive Ostsee-Exkursion und Forschungsreise. Die Exponate sind multimedial und didaktisch anspruchsvoll gestaltet und dabei so vielfältig wie die Themen, die sie vermitteln. So erzählen eine über 10.000 Jahre alte Baumscheibe und ein Modell-Sedimentkern vom Wandel der Ostsee. Lebendige Schwefelbakterien veranschaulichen zentrale Prozesse am Meeresgrund; ein Modell des IOW-Forschungsschiffs ELISABETH MANN BORGESE und eine Animation der Messstation GODESS sowie reiches Film- und Bildmaterial geben Einblick in die Forschungspraxis. Auch die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten am IOW werden thematisiert.

Herzstück der Ausstellung ist der gemeinsam mit dem Rostocker Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung entwickelte interaktive Multi-Touchtisch VisAnox: Er visualisiert die Veränderlichkeit der anoxischen Gebiete am Ostseegrund und simuliert den Ablauf der für die Ostseeökologie so wichtigen Salzwassereinströme aus der Nordsee. Das Besondere an VisAnox – neben den vielen spielerischen Interaktionsangeboten für die Besucher – ist die Möglichkeit, vom IOW erhobene neue Daten kontinuierlich in die Simulationen einfließen zu lassen und außerdem die Präsentation um zusätzliche Themenmodule zu erweitern. Finanziert wurde das technisch sehr aufwändige Exponat von der Forschungsstiftung Ostsee.

Öffnungszeiten

ab April:
jeden Mittwoch, 13-15 Uhr

(zusätzlich Führungen auf Anfrage)

Anfragen für Gruppenführungen

forsnullchungsvilla@io-warnemuende.de

Kontakt

Fragen zur Forschungsvilla:
Dr. Sven Hille, Tel.: +49 (381) 5197-3413
svennull.hille@io-warnemuende.de

 

IOW-Öffentlichkeitsarbeit
Dr. Kristin Beck, Tel.: +49 (381) 5197-135