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Highlight für Ostsee-Interessierte: Ostseetag am 30. August 2018 im Rostocker Stadthafen

Wer Expertenwissen zum Zustand der Ostsee und ihrer Bewohner braucht, ist in Mecklenburg-Vorpommern genau richtig: Mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund sowie dem Thünen-Institut für Ostseefischerei findet man hier vier führende Forschungseinrichtungen zum Meer „vor unserer Haustür“. Um diese gebündelte Expertise der Öffentlichkeit vorzustellen und Einblicke in aktuelle Forschung zu ermöglichen, präsentieren sich diese Institutionen mit einem spannenden Themen-Mix als Gastgeber des 3. Ostseetages. Der Eintritt ist frei.

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Fokus Mensch und Meer – Die „Warnemünder Abende“ gehen wieder an den Start: Programmübersicht 2018

Auch in diesem Jahr nehmen die IOW-Wissenschaftler und befreundete Forscher alle Ostsee-Interessierten mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt ihrer Forschung zum Meer vor unserer Haustür. An sieben Sommerabenden im Juli und August präsentieren sie aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeit und freuen sich auf lebhafte Diskussionen mit den Besuchern.

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Zweite International Baltic Earth Conference in Dänemark: “The Baltic Sea Region in Transition”

Markus Meier, Leiter der IOW-Sektion Physikalische Ozeanographie, eröffnet die 2. Internationale Baltic Earth Konferenz in Helsingør, Dänemark. Etwa 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 14 Ländern und verschiedenen Fachgebieten treffen sich dort Mitte Juni, um verschiedene Aspekte der aktuellen und erwarteten Umweltveränderungen im Ostseeraum zu diskutieren.

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Ins Herz der Blaualgenblüte: IOW-Segelexpedition „BloomSail“ geht an den Start

Am 19. Mai 2018 startet Jens Müller vom IOW seine viermonatige Segelexpedition BloomSail. Ziel ist die präzise Beschreibung von Cyanobakterien-Massenentwicklungen in der zentralen Ostsee mittels CO2-Messungen und anderer Parameter, die bei Entstehung und weiterem Verlauf dieser sogenannten Blaualgenblüten eine maßgebliche Rolle spielen. Der Einsatz einer 8-Meter-Yacht erlaubt dabei erstmals während einer ganzen Blaualgen-Hauptsaison die zeitlich und räumlich hochaufgelöste Beobachtung akuter Blütenereignisse, die nicht nur – wie sonst üblich – im Oberflächenwasser, sondern auch in tieferen Wasserschichten untersucht werden sollen.

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Vordenker für Thermodynamik der Meere: IOW-Forscher Rainer Feistel erhält Fridtjof Nansen-Medaille

Am 9. April 2018 erhielt Rainer Feistel, Physiker am IOW bis 2014, die Fridtjof Nansen-Medaille 2018 der European Geosciences Union (EGU). Die mit rund 12.500 Mitgliedern führende Vereinigung für Geowissenschaftler in Europa würdigte damit auf ihrer Generalversammlung in Wien Feistels bahnbrechende Arbeit auf dem Gebiet der Thermodynamik der Meere. Insbesondere durch seine Definition der thermodynamischen Eigenschaften von Meerwasser mittels Gibbs-Funktion schuf er erstmals stringente thermodynamische Grundlagen in der Ozeanographie, wovon auch andere Forschungszweige wie Klimaforschung und Ingenieurswissenschaften maßgeblich profitierten.

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Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135
krisnulltin.beck@io-warnemuende.de

 

Dr. Barbara Hentzsch
Tel.: 0381 5197 102
barbnullara.hentzsch@io-warnemuende.de

Im Fokus

Mikroplastik im Meer

Nachrichten von der Vermüllung der Meere und der Allgegenwärtigkeit von Mikroplastik sind alarmierend. Die Meeresforschung arbeitet mit Nachdruck an offenen Fragen dieses hochaktuellen Umweltthemas.
Am IOW wird untersucht

• ob Mikroplastik aufgrund seiner weiten Verbreitung auch pathogene Keime sehr rasch verbreiten kann

• wie man die zurzeit noch sehr zeitaufwändige Erfassung von Mikroplastik verbessern kann

• über welche Quellen Mikroplastik ins Meer gelangt.

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Satellitenbild des Monats

Satellitenbild des Monats
Mittlere Wasseroberflächentemperatur der Ostsee vom 05.12.2018, ermittelt aus Aufnahmen der NOAA- und MetOP Wettersatelliten.

mehr dazu in  >> Satellitenaufnahmen