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Interview

News

Deutschland, deine Meeresmuscheln – Umfangreiche Dokumentation aller in deutschen Seegebieten lebenden Muscheln veröffentlicht

Michael L. Zettler, leitender Wissenschaftler am IOW, erforscht seit vielen Jahren das Vorkommen und die Lebensbedingungen der Bewohner des Meeresbodens – des so genannten Zoobenthos. Nun brachte er seine profunde Expertise in eine Monographie über die Meeresmuscheln Deutschlands ein und ermöglichte so zusammen mit Co-Autor Axel Alf einen Lückenschluss in der renommierten Reihe „Die Tierwelt Deutschlands“.

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Neue Ergebnisse: Salzwassereinbrüche können den Überdüngungsgrad der Ostsee nur wenig und nur vorübergehend verbessern

Mithilfe von Detailanalysen an Wasser- und Sedimentproben aus dem Gotlandbecken gelang es Warnemünder Geowissenschaftler:ïnnen, die geochemischen Prozesse nachzuverfolgen, die nach dem Jahrhundert-Salzwassereinbruch von 2014/2015 abliefen. Ihr Fazit: Selbst sehr große Mengen an sauerstoffhaltigem Wasser bringen nur geringe und vorübergehende Verbesserungen für die Nährstoffsituation in der zentralen Ostsee.

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Grundschleppnetz-Fischerei in Meeresschutzgebieten der Ostsee: IOW startet Expedition zur Erforschung der Auswirkungen

Am 2. Juni startet eine zweiwöchige Schiffsexpedition unter Leitung des IOW zu Meeresschutzgebieten im Fehmarnbelt und der Oderbank. Ziel der Forschungsfahrt ist eine umfangreiche Bestandsaufnahme der Beschaffenheit des Meeresgrundes, die neben geophysikalischen und geochemischen Eigenschaften erstmals auch das gesamte bodennahe Nahrungsnetz umfasst – angefangen von Bakterien bis hin zu den dort lebenden Fischen. Die Fahrt ist Teil der Pilotmissionen der Deutschen Allianz Meeresforschung zur Erforschung des Einflusses von Grundschleppnetz-Fischerei auf Meeresschutzgebiete in Nord- und Ostsee.

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Vibrionen und Klimawandel: Können Natur-basierte Methoden das Gefährdungspotenzial in der Ostsee mildern?

Vibrio-Bakterien, darunter auch für Menschen gefährliche Arten, sind natürlicher Bestandteil des Ostseeplanktons. Im Zuge des Klimawandels können sie durch steigende Wassertemperaturen häufiger und damit ein zunehmendes Gesundheitsrisiko werden. Das Projekt BaltVib erforscht unter Leitung des IOW, ob spezielle Pflanzen- und Tiergesellschaften wie Seegraswiesen und Muschelbänke die Vibrionen-Belastung in Küstennähe auf natürliche Weise senken und wie dieser Effekt durch Umweltgestaltung aktiv unterstützt werden kann.

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Ostsee-Zukunft verstehen durch Zeitreise in die Vergangenheit des Ostsee-Phytoplanktons: PHYTOARK geht an den Start

Der Klimawandel bedroht die Artenvielfalt in Meeren und Ozeanen und damit die Stabilität mariner Ökosysteme. Schon jetzt zeigt das Phytoplankton erste Veränderungen. Das Forschungsnetzwerk PHYTOARK unter Leitung des IOW will mit Hilfe neuester Methoden der Paläoökologie und Biodiversitätsforschung bis zu 8000 Jahre zurückschauen und durch natürliche Klimaschwankungen bedingte Veränderungen des Ostsee-Phytoplanktons rekonstruieren. Dies soll helfen, zukünftige Klimawandelfolgen besser abzuschätzen.

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Ansprechpartner für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

 

Dr. Kristin Beck
Tel.: 0381 5197 135
krisnulltin.beck@io-warnemuende.de

 

Dr. Barbara Hentzsch
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barbnullara.hentzsch@io-warnemuende.de

Im Fokus

Mikroplastik im Meer

Nachrichten von der Vermüllung der Meere und der Allgegenwärtigkeit von Mikroplastik sind alarmierend. Die Meeresforschung arbeitet mit Nachdruck an offenen Fragen dieses hochaktuellen Umweltthemas.
Am IOW wird untersucht

• ob Mikroplastik aufgrund seiner weiten Verbreitung auch pathogene Keime sehr rasch verbreiten kann

• wie man die zurzeit noch sehr zeitaufwändige Erfassung von Mikroplastik verbessern kann

• über welche Quellen Mikroplastik ins Meer gelangt.

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Satellitenbild des Monats

Satellitenbild des Monats
Mittlere Wasseroberflächentemperatur der Ostsee vom 25.03.2019, ermittelt aus Aufnahmen der NOAA- und MetOP Wettersatelliten.

mehr dazu in  >> Satellitenaufnahmen