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Presse-Archiv

20.09.2016

Tausende für die Ostseeforschung begeistert: IOW zieht Bilanz zum Veranstaltungssommer 2016

Für die Wissenschaftler*innen des IOW geht ein ereignisreicher Veranstaltungssommer zu Ende. Neben bewährten Formaten, wie den „Warnemünder Abenden“, wurden dieses Jahr zum ersten Mal auch die neue Ausstellung „Forschungsvilla Ostsee“ und der Strandaktionstag „Nimm die Küste unter die Lupe!“ angeboten, um Touristen und Einheimischen die Ostseeforschung nahe zu bringen. Als besonderes Glanzlicht fand im Frühsommer der „Ostseetag“ statt. Insgesamt wurden in den vergangenen sechs Monaten über 4.000 Menschen bei diesen Veranstaltungen erreicht.

07.09.2016

IPW8: Internationale Konferenz diskutiert den Stand der Phosphorforschung

Vom 12. bis 16. September findet in Rostock der 8. Internationale Phosphor-Workshop (IPW8) unter dem Motto “Phosphor 2020: Herausforderungen für Synthese, Landwirtschaft und Ökosysteme” statt. Erwartet werden 230 Teilnehmer*innen aus über 30 Ländern, die ihre neuesten Forschungsergebnisse vorstellen. Der Internationale Phosphor-Workshop findet alle drei Jahre in wechselnden europäischen Ländern statt und gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen auf dem Gebiet der Phosphorforschung in Europa.

26.08.2016

Ostseeforschung für erfolgreiche Gleichstellungspolitik ausgezeichnet

Ostseeforschung für erfolgreiche Gleichstellungspolitik ausgezeichnet.
Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde wird in diesem Jahr zum zweiten Mal mit dem „Total E-Quality“-Prädikat ausgezeichnet.

11.08.2016

Mischen pupsende Minikrebse beim Klima mit?
IOW-Expedition zu Methanproduktion von Ostseezooplankton

Methan ist ein wichtiges Treibhausgas, das die Klimaentwicklung der Erde stark beeinflusst. Das Wissen um die verschiedenen Methanquellen und das Ausmaß ihres tatsächlichen Einflusses auf die Atmosphäre ist zurzeit jedoch noch äußerst lückenhaft. Am 6. August 2016 startete unter Leitung des IOW ein Expeditionsteam mit der FS ALKOR zu einer knapp dreiwöchigen Forschungsfahrt in die zentrale Ostsee, um erstmals systematisch zu untersuchen, unter welchen Bedingungen bestimmte, mitunter sehr häufig auftretende Zooplanktonkrebse und ihre mikrobielle Darmflora einen substanziellen Beitrag zur atmosphärisch wirksamen Methanproduktion leisten.

01.08.2016

Gewicht ist nicht alles: Partikelform beeinflusst Sinkgeschwindigkeit von Mikroplastik

Wissenschaftlerinnen des IOW beleuchteten in einer kürzlich veröffentlichten Studie das Sinkverhalten von Mikropartikeln unterschiedlicher Kunststoffe. Zum ersten Mal untersuchten sie an diesem Material den Zusammenhang zwischen Partikelform und Sinkgeschwindigkeit und konnten beweisen, dass Abweichungen von der Kugelform eine Verlangsamung des Absinkens bewirkt.

22.07.2016

Nimm die Küste unter die Lupe! IOW lädt junge Forscher*innen zur Entdeckungsreise am Strand ein

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Mein mobiles Küstenlabor“ bietet das IOW jungen Strandbesucher*innen die Möglichkeit mit Keschern und Lupen ihre Urlaubswelt zu erkunden. Dazu gibt es tatkräftige Unterstützung von den Expert*innen des IOW.

18.07.2016

Neue Unterrichtsmaterialien „Plastik im Meer“ entwickelt

Ostseeforscher und Museumspädagogen arbeiten aktuelles Umweltthema für unterschiedliche Schularten aus -
Gemeinsame Pressemitteilung des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern, des IOW und des
Deutschen Meeresmuseums Stralsund

06.07.2016

Die „Warnemünder Abende“ gehen in die nächste Runde: Programmübersicht 2016

Alljährlich, seit nun fast 20 Jahren, nehmen die Wissenschaftler des IOW alle Ostsee-Interessierten mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt ihrer Forschung zum Meer vor unserer Haustür. An neun Sommerabenden zwischen Mitte Juli und Mitte September präsentieren sie aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeit und freuen sich auf lebhafte Diskussionen mit den Besuchern. Die Vortragsreihe startet am 14. Juli 2016. Der Eintritt ist frei.

30.06.2016

Von Turbulenzen mit großer Wirkung: Leibniz-Forscher leisten Beitrag zu Klima-Grundlagenforschung

Das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) und das IOW sind mit insgesamt gut 1,43 Mio. Euro Fördervolumen an einem fächer- und institutionenübergreifenden Großforschungsprojekt beteiligt, das helfen soll, kleinskalige Turbulenz-Effekte genauer zu verstehen und dadurch die Berechnung zukünftiger Klimaszenarien zu verbessern. In dem Sonderforschungsbereich (SFB) „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der am 1. Juli 2016 an den Start geht, arbeiten bis 2020 insgesamt acht Partnerinstitutionen unter Leitung der Universität Hamburg zusammen. Die Gesamtfördersumme beträgt 9 Mio. Euro.

23.06.2016

Der Meeresboden als Hochleistungsstätte: KüNO-Verbund präsentiert Ergebnisse

Anlässlich ihrer Jahrestagung am 22./23. Juni 2016 präsentierten die fünf unter dem Dach „Küstenmeere Nordsee/Ostsee (kurz KüNO)“ vom BMBF geförderten Forschungsprojekte ihre Zwischenergebnisse. Im Zentrum stehen die Leistungen des Meeresbodens von Nord- und Ostsee und seiner Lebensgemeinschaft. Ihre umfangreichen Analysen stellen die Wissenschaftler*innen des Projektverbundes über Datenportalen Ämtern und Behörden sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.