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Presse-Archiv

06.07.2016

Die „Warnemünder Abende“ gehen in die nächste Runde: Programmübersicht 2016

Alljährlich, seit nun fast 20 Jahren, nehmen die Wissenschaftler des IOW alle Ostsee-Interessierten mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt ihrer Forschung zum Meer vor unserer Haustür. An neun Sommerabenden zwischen Mitte Juli und Mitte September präsentieren sie aktuelle Ergebnisse ihrer Arbeit und freuen sich auf lebhafte Diskussionen mit den Besuchern. Die Vortragsreihe startet am 14. Juli 2016. Der Eintritt ist frei.

30.06.2016

Von Turbulenzen mit großer Wirkung: Leibniz-Forscher leisten Beitrag zu Klima-Grundlagenforschung

Das Leibniz-Institut für Atmosphärenphysik (IAP) und das IOW sind mit insgesamt gut 1,43 Mio. Euro Fördervolumen an einem fächer- und institutionenübergreifenden Großforschungsprojekt beteiligt, das helfen soll, kleinskalige Turbulenz-Effekte genauer zu verstehen und dadurch die Berechnung zukünftiger Klimaszenarien zu verbessern. In dem Sonderforschungsbereich (SFB) „Energietransfer in der Atmosphäre und im Ozean“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der am 1. Juli 2016 an den Start geht, arbeiten bis 2020 insgesamt acht Partnerinstitutionen unter Leitung der Universität Hamburg zusammen. Die Gesamtfördersumme beträgt 9 Mio. Euro.

23.06.2016

Der Meeresboden als Hochleistungsstätte: KüNO-Verbund präsentiert Ergebnisse

Anlässlich ihrer Jahrestagung am 22./23. Juni 2016 präsentierten die fünf unter dem Dach „Küstenmeere Nordsee/Ostsee (kurz KüNO)“ vom BMBF geförderten Forschungsprojekte ihre Zwischenergebnisse. Im Zentrum stehen die Leistungen des Meeresbodens von Nord- und Ostsee und seiner Lebensgemeinschaft. Ihre umfangreichen Analysen stellen die Wissenschaftler*innen des Projektverbundes über Datenportalen Ämtern und Behörden sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung.

20.06.2016

Wer mit wem und wo am Ostseeboden? IOW präsentiert Resultat einer umfassenden Inventur

Im ICES Journal of Marine Science veröffentlichte kürzlich ein Team um die Wissenschaftler Mayya Gogina und Michael Zettler aus dem IOW erstmalig einen Überblick über die Verbreitung der Gemeinschaften des so genannten Makrozoobenthos in der gesamten Ostsee. Anhand der Häufigkeit der Arten an über 7.000 Stationen identifizierten sie 10 Haupt-Gemeinschaften. Besonders häufig ist eine Gemeinschaft aus Monoporeia affinis (am Boden lebender Flohkrebs), Marenzelleria spp. (im Boden lebender Wurm) und Macoma balthica (Baltische Plattmuschel).

16.06.2016

IOW-Expedition nimmt für Klimaforschung Meereswirbel in der Ostsee unter die Lupe

Am 18. Juni 2016 startet ein Forscherteam unter Federführung des IOW an Bord der ELISABETH MANN BORGESE von Rostock aus zu einer 9-tägigen Expedition in das Seegebiet südlich von Bornholm. Ziel ist, Wirbelstrukturen in der Oberflächenschicht der Ostsee ozeanografisch zu charakterisieren sowie ihre Auswirkungen auf Meeresströmungen und Meeresmikrobiologie zu untersuchen. Mit der Forschungsfahrt unterstützt das IOW das Projekt „Uhrwerk Ozean“ des Helmholtz-Zentrums für Material- und Küstenforschung in Geesthacht (HZG), bei dem erstmals ein bemannter Zeppelin mit Forschungsschiffen zusammenarbeitet, um Meereswirbel detailliert zu studieren.

13.06.2016

13. - 17. Juni 2016 – Baltic Earth startet erste internationale Konferenz zu regionaler Erdsystemforschung im Ostseeraum

Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 Ländern und verschiedenen Fachgebieten treffen sich vom 13. bis zum 17. Juni 2016 in Nida, Litauen, um zu beraten wie sich der Ostseeraum unter dem Klimawandel und anderen menschgemachten Einflüssen verändert. Dies ist die erste große Konferenz des internationalen und interdisziplinären Ostseeforschungsnetzwerks „Baltic Earth“, das vom Internationalen Baltic Earth Sekretariat am Helmholtz-Zentrum Geesthacht koordiniert wird.

10.06.2016

Mit FS Poseidon zur Azorenfront: Komplexe Mess-Strategien für dreidimensionale Ergebnisse

Vom 13. Juni bis 01. Juli 2016 wird das Forschungsschiff FS POSEIDON Kurs auf den Nordostatlantik nehmen. Das wissenschaftliche Team um IOW-Fahrtleiterin Joanna Waniek hat sich vorgenommen, auf einem engmaschigen Stationsnetz und unter Einsatz moderner Unterwassertechnologie die so genannte Azorenfront dreidimensional zu vermessen. Mit diesen genaueren Informationen wollen sie herausfinden, ob sich der Subtropenwirbel vergrößert oder verlagert hat, worauf ihre früheren Beobachtungen hinweisen.

02.06.2016

Ulrich Bathmann als Vorsitzender der deutschen Meeresforschung wiedergewählt

Die Mitgliederversammlung des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM) hat Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Direktor des IOW, durch erneute Wahl als KDM-Vorsitzender bestätigt. Bathmann hatte dieses Amt im Mai vergangenen Jahres erstmals von Prof. Dr. Katrin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, übernommen und wurde nun am 20. Mai 2016 für drei Jahre wiedergewählt.

01.06.2016

Aufbruch in die unbekannte Welt der Brackwasser-Bakterien

Am 3. Juni startet eine Gruppe von Warnemünder Mikrobiologen von Rostock aus zu einer Forschungsfahrt mit FS Alkor in die Ostsee. Sie untersuchen entlang ihrer Fahrtroute, die von West nach Ost durch sehr unterschiedlich salzhaltiges Wasser führt, wie sich die Zusammensetzung der Bakterien-Gemeinschaften sowie die Häufigkeit und Aktivität einzelner Bakterien entlang dieses „Salzgradienten“ unterscheiden. In einem zweiten Fahrtabschnitt, der zu den tiefsten Stellen der Ostsee führt, stehen die Auswirkungen des Salzwassereinbruchs vom Dezember 2014 auf die Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaften im Fokus.

31.05.2016

Für alle Ostsee-Interessierten ein „Muss“: 2. Ostseetag am 8. Juni 2016 im Rostocker Stadthafen

Wer Expertenwissen zum Zustand der Ostsee und ihrer Bewohner braucht, ist in Mecklenburg-Vorpommern genau richtig: Mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund sowie dem Thünen-Institut für Ostseefischerei findet man hier die vier führenden Forschungseinrichtungen zum Meer „vor unserer Haustür“. Um diese gebündelte Expertise der Öffentlichkeit vorzustellen und Einblicke in aktuelle Arbeit zu ermöglichen, präsentieren sich diese Institutionen mit einem spannenden Themen-Mix als Gastgeber des 2. Ostseetages.