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Presse-Archiv

20.06.2016

Wer mit wem und wo am Ostseeboden? IOW präsentiert Resultat einer umfassenden Inventur

Im ICES Journal of Marine Science veröffentlichte kürzlich ein Team um die Wissenschaftler Mayya Gogina und Michael Zettler aus dem IOW erstmalig einen Überblick über die Verbreitung der Gemeinschaften des so genannten Makrozoobenthos in der gesamten Ostsee. Anhand der Häufigkeit der Arten an über 7.000 Stationen identifizierten sie 10 Haupt-Gemeinschaften. Besonders häufig ist eine Gemeinschaft aus Monoporeia affinis (am Boden lebender Flohkrebs), Marenzelleria spp. (im Boden lebender Wurm) und Macoma balthica (Baltische Plattmuschel).

16.06.2016

IOW-Expedition nimmt für Klimaforschung Meereswirbel in der Ostsee unter die Lupe

Am 18. Juni 2016 startet ein Forscherteam unter Federführung des IOW an Bord der ELISABETH MANN BORGESE von Rostock aus zu einer 9-tägigen Expedition in das Seegebiet südlich von Bornholm. Ziel ist, Wirbelstrukturen in der Oberflächenschicht der Ostsee ozeanografisch zu charakterisieren sowie ihre Auswirkungen auf Meeresströmungen und Meeresmikrobiologie zu untersuchen. Mit der Forschungsfahrt unterstützt das IOW das Projekt „Uhrwerk Ozean“ des Helmholtz-Zentrums für Material- und Küstenforschung in Geesthacht (HZG), bei dem erstmals ein bemannter Zeppelin mit Forschungsschiffen zusammenarbeitet, um Meereswirbel detailliert zu studieren.

13.06.2016

13. - 17. Juni 2016 – Baltic Earth startet erste internationale Konferenz zu regionaler Erdsystemforschung im Ostseeraum

Rund 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 15 Ländern und verschiedenen Fachgebieten treffen sich vom 13. bis zum 17. Juni 2016 in Nida, Litauen, um zu beraten wie sich der Ostseeraum unter dem Klimawandel und anderen menschgemachten Einflüssen verändert. Dies ist die erste große Konferenz des internationalen und interdisziplinären Ostseeforschungsnetzwerks „Baltic Earth“, das vom Internationalen Baltic Earth Sekretariat am Helmholtz-Zentrum Geesthacht koordiniert wird.

10.06.2016

Mit FS Poseidon zur Azorenfront: Komplexe Mess-Strategien für dreidimensionale Ergebnisse

Vom 13. Juni bis 01. Juli 2016 wird das Forschungsschiff FS POSEIDON Kurs auf den Nordostatlantik nehmen. Das wissenschaftliche Team um IOW-Fahrtleiterin Joanna Waniek hat sich vorgenommen, auf einem engmaschigen Stationsnetz und unter Einsatz moderner Unterwassertechnologie die so genannte Azorenfront dreidimensional zu vermessen. Mit diesen genaueren Informationen wollen sie herausfinden, ob sich der Subtropenwirbel vergrößert oder verlagert hat, worauf ihre früheren Beobachtungen hinweisen.

02.06.2016

Ulrich Bathmann als Vorsitzender der deutschen Meeresforschung wiedergewählt

Die Mitgliederversammlung des Konsortiums Deutsche Meeresforschung (KDM) hat Prof. Dr. Ulrich Bathmann, Direktor des IOW, durch erneute Wahl als KDM-Vorsitzender bestätigt. Bathmann hatte dieses Amt im Mai vergangenen Jahres erstmals von Prof. Dr. Katrin Lochte, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, übernommen und wurde nun am 20. Mai 2016 für drei Jahre wiedergewählt.

01.06.2016

Aufbruch in die unbekannte Welt der Brackwasser-Bakterien

Am 3. Juni startet eine Gruppe von Warnemünder Mikrobiologen von Rostock aus zu einer Forschungsfahrt mit FS Alkor in die Ostsee. Sie untersuchen entlang ihrer Fahrtroute, die von West nach Ost durch sehr unterschiedlich salzhaltiges Wasser führt, wie sich die Zusammensetzung der Bakterien-Gemeinschaften sowie die Häufigkeit und Aktivität einzelner Bakterien entlang dieses „Salzgradienten“ unterscheiden. In einem zweiten Fahrtabschnitt, der zu den tiefsten Stellen der Ostsee führt, stehen die Auswirkungen des Salzwassereinbruchs vom Dezember 2014 auf die Zusammensetzung der mikrobiellen Gemeinschaften im Fokus.

31.05.2016

Für alle Ostsee-Interessierten ein „Muss“: 2. Ostseetag am 8. Juni 2016 im Rostocker Stadthafen

Wer Expertenwissen zum Zustand der Ostsee und ihrer Bewohner braucht, ist in Mecklenburg-Vorpommern genau richtig: Mit dem Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie Rostock, dem Deutschen Meeresmuseum Stralsund sowie dem Thünen-Institut für Ostseefischerei findet man hier die vier führenden Forschungseinrichtungen zum Meer „vor unserer Haustür“. Um diese gebündelte Expertise der Öffentlichkeit vorzustellen und Einblicke in aktuelle Arbeit zu ermöglichen, präsentieren sich diese Institutionen mit einem spannenden Themen-Mix als Gastgeber des 2. Ostseetages.

27.05.2016

BRIESE-Preis 2015 würdigt „Methoden-Quantensprung“ bei Sauerstoff-Monitoring im Meer

Der mit 5000 Euro dotierte BRIESE-Preis für Meeresforschung 2015 geht an Dr. Henry Bittig. Die Jury würdigt damit seine wegweisende Entwicklung eines Systems zum Einsatz hochpräziser optischer Sauerstoffsonden auf autonomen Beobachtungsplattformen sowie dessen erfolgreiche Erprobung im Rahmen von Langzeit-Umweltbeobachtung von Ozeanen.

10.05.2016

Von der Quelle bis ins Meer: Neue Studie zum Weg des Phosphors vom Einzugsgebiet bis in die Ostsee

Unter Leitung des IOW startet jetzt das vom BMBF für drei Jahre geförderte Verbundprojekt PhosWaM. Projektziele sind die Identifizierung der Haupteintragsquellen des Gewässerüberdüngung verursachenden Elements Phosphor im Einzugsgebiet des Ostseezuflusses Warnow, die Modellierung und Risikoabschätzung der Belastung sowie die Entwicklung von Maßnahmen zur effektiven Phosphorentlastung im Untersuchungsgebiet.

25.04.2016

Was verraten Mikroalgen über den Ostseezustand? HELCOM-Workshop am IOW sucht geeignete Indikatoren

Vom 25. bis 29. April 2016 ist das IOW Gastgeber für einen Workshop der Helsinki-Kommission HELCOM zum Schutz der Ostsee. Phytoplankton-Experten aus allen Ostseeanrainern-Länder kommen zusammen, um ihre Methoden zu Beprobung und Bestimmung der Organismen aufeinander abzustimmen und zu optimieren. Ein besonderer Fokus liegt diesmal auf der Entwicklung von Phytoplankton-Indikatoren.