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Antragsverfahren auf Schiffszeit für ELISABETH MANN BORGESE  

Mit Frist zum 28.02. des Jahres vor dem geplanten Schiffseinsatz werden im IOW die Fahrtanträge für die ELISABETH MANN BORGESE beim Schiffskoordinator eingereicht. In diese Runde fließen dann auch die Anträge aus den universitären Einrichtungen und die der Marine, WTD71 (FWG) mit ein. 

Die im IOW eingerichtete „Steuergruppe EMB“, der Vertreter aller Sektionen und der Direktor angehören, werden die Fahrten wissenschaftlich begutachtet. Die Steuergruppe zieht externe Gutachten zu Rate. Bei entsprechender Qualität wird den Anträgen je nach Verfügbarkeit der EMB entsprochen, wobei auch die Bewilligungszeiträume angepasst werden.

Der Schiffskoordinator des IOW stellt darauf hin möglichst vor der Sommerpause jedoch spätestens bis Ende September die positiv begutachteten Fahrzeitanträge zu einem verbindlichen Fahrplan für das folgende Jahr zusammen. 

Mit der in diesem Verfahren realisierten kurzen Vorlaufzeit zwischen Antragseingang und Erstellung des Schiffseinsatzplans von ca. 6 Monaten wird insbesondere der stark operativen Komponente des Einsatzspektrums der EMB Rechnung getragen. Zugleich kann so die festgelegte Einbindung der EMB in die Programme des BSH und in die vertraglich festgelegte Nutzung durch die WTD71/ FWG berücksichtigt werden. In dem Spannungsfeld von festen externen Terminvorgaben und wissenschaftlich begründeten Fahrtanträgen sind vielfach operative Entscheidungen erforderlich, die durch generell kürzere Antragsfristen und Vorlaufzeiten für Forschungsfahrten unterstützt bzw. erst möglich werden. 

Grundsätzlich wird darauf geachtet, dass das eigentliche Antragsverfahren sehr stark an das der mgFS angelehnt ist. Lediglich die Komponenten, die die EMB nicht betreffen, auch begründet durch ihr viel kleineres Einsatzgebiet, sind herausgenommen. Hinzugefügt sind die Inhalte, die speziell dem regionalen Einsatzcharakter der EMB für die Ostsee und den vertraglichen Verpflichtungen Rechnung tragen.