IOW Logo
Wissenschaft mit wirtschaft verbinden

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Projekte

"Leistungsnetz - Modell für institutsübergreifende Leistungen für den Technologietransfer in regionalen Netzwerken"

In dem vom BMBF geförderten  Vorhaben wird in einem Modell-Verbund untersucht, wie eine Zusammenarbeit zwischen fachlich heterogen ausgerichteten Wissenschaftseinrichtungen ohne zusätzliche übergeordnete Strukturen zu erfolgreichem Wissens- und Technologietransfer führen kann.

Projektpartner sind fünf Leibniz-Institute aus Mecklenburg-Vorpommern FBN, IOW, LIKAT, IAP und INP, das Projekt wird vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2020 laufen.

Von jedem Netzwerkpartner wird eine Leistung für den institutsübergreifenden Einsatz im Verbund definiert, zu einem prototypisch verwendbaren Modul entwickelt und den anderen Partnern zur Nutzung angeboten. Neben einer fachlichen Evaluierung wird eine rechtssichere Verfahrensweise, wie zwischen den Partnern des Netzwerks ein Leistungsausgleich verbindlich erfolgen kann, erarbeitet. Die Übertragbarkeit des Modells auf andere regionale Netzwerke und Leistungsmodule wird in einer Konzeptschrift erläutert. (PM 31.07.2017)

Das IOW verfügt über eine langjährige Expertise als Aussteller auf nationalen und internationalen Messen seines Forschungsgebietes. Um fachfremde Messen zur Identifikation neuer Anwendungsfelder nutzen und somit neue Märkte erschließen zu können, wird im Teilprojekt des IOW eine Methode zum effektiven Screening des Potentials fachfremder Messen entwickelt.

„Professionalisierung und Verstetigung eines Verwertungskonzeptes am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde“

Dieses BMBF-geförderte Vorhaben hat vor allem das Ziel, das auf die spezifischen Bedürfnisse des IOW angepasste Verwertungskonzept, das in einer ersten Projektphase von 2011-14 erarbeitet wurde, auszubauen, zu verfeinern und weiter zu entwickeln. Dabei sollen auf der Basis der in den vergangenen drei Jahren gesammelten Erfahrungen in einem systematischen Prozess von der Identifizierung marktrelevanter Innovationen (Technologie-Screening) bis hin zu einer konkreten wirtschaftlichen Verwertung viel versprechender Forschungsergebnisse die Anzahl und die Qualität von Verwertungsvorhaben erhöht werden. In dieser zweiten Phase wird eine Ausweitung der in Frage kommmenden Forschungsbereiche angestrebt, die weit über die stark Technologie-basierten Verwertungsprojekte aus der Messtechnik hinausgehen. Dabei können die  verschiedensten Verwertungswege (Kooperation, Lizenzierung, Verkauf, Ausgründung) eingeschlagen werden.Außerdem wird noch eine Internationalisierung und der Aufbau euines Ostsee-weiten Technologietransfer-Netzwerkes vorangetrieben.

Unterstützt wird das IOW in seinen Transfer-Bemühungen durch einen externen Verwertungspartner, die engage AG mit Sitz in Rostock.

VVB-MV

Das IOW ist seit 2011 Mitglied im Verwertungsverbund Mecklenburg-Vorpommern.
Der VVB-MV ist ein Verbund aus 10 Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern. Seine Aufgaben bestehen in der

  • schutzrechtliche Sicherung hochschuleigener bzw. einrichtungseigener Erfindungen
  • Ausbau der Verwertung von Forschungsergebnissen zum Nutzen der Wirtschaft in M-V
  • Entwicklung innovativer Verwertungsstrategien zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in M-V
  • Initiierung nachhaltig aktiv gelebter Kooperationen zwischen Wissenschaft und regionaler Wirtschaft
  • Schaffung des Zugangs zu schutzrechtlichen gesicherten Forschungsergebnissen in M-V für die regionale und überregionale Wirtschaft
  • Ausbau einer vernetzten, leistungsfähigen Verwertungslandschaft in M-V.

Bei der Sicherung von Schutzrechten wird das IOW durch die Patentverwertungsagentur PVA-MV fachkundig begleitet. Durch den VVB-MV erfolgt hierbei eine finanzielle Förderung.
Der  VVB M-V wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes M-V im Rahmen des SIGNO-Projektes des BMWi gefördert.

VVB-Website