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Hintergrund

Funktion und Entwicklung mariner Ökosysteme werden zum Einen durch Faktoren gesteuert, die von außen auf sie einwirken. Das können klimabedingte Veränderungen der physikalischen Antriebe oder auch eine Zu- oder Abnahme externer Stoffeinträge sein.

Eine ebenso wichtige Regulation wird aber auch durch die Effizienz der Kopplungsmechanismen bewirkt, welche die einzelnen Systemkomponenten miteinander verbinden. Das gilt im Detail z.B. für die Kopplung zwischen autotrophen und heterotrophen Organismen in der Deckschicht, die bei gut aufeinander abgestimmten Umsätzen ein relativ geschlossenes Kreislaufsystem bilden, das nur wenig essentielle Elemente verliert.

Generell gilt dies aber auch für das ganze Ökosystem, in dem über bentho-pelagische Kopplung Material zwischen Wassersäule und Meeresboden zyklisch ausgetauscht und regeneriert wird. Das wird besonders in Flachwasser- und Küstenmeeren deutlich. Die Beobachtung und Messung der Stoffverluste und -exporte aus diesen gekoppelten Teilsystemen liefert wichtige Hinweise auf die Effizienz funktioneller Verknüpfungem im Ökoystem wie auch für die Veränderung externer Randbedingungen.