Institut für Ostseeforschung Warnemünde
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Dipl.-Ing. (FH) Michael Glockzin

Techniker

Michael Glockzin
© 2009 G.König, M.Sasek, R.Schlossnickel, J.Uherek
Adresse:
Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Seestraße 15
18119 Rostock

Telefon:
+49 381 5197 325

Fax:
+49 381 5197 302

E-Mail:
michnullael.glockzin@io-warnemuende.de

Schwerpunkte

  • marine GIS
  • data mining + data evaluation
  • water/air-equilibrator technology
  • image analysis, PIV, shadowgraphy
  • statistical and geostatistical modelling
  • terrestrial and marine mesocosm experiments
  • generation & decomposition of artificial gas hydrates
  • programming - MATLAB, R, QuadStar, C++, Visual Basic
  • trace gas measurements with CRDS and oaICOS sensors
  • development and improvement of methods and equipment
  • application of uni- and multivariate statistics in marine science
  • benthic chamber (WaBOB) instrumentation & deployment
  • particles; composition and dynamics in marine and limnic environment

Projektarbeiten:

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    ICOS wurde im Jahr 2006 vom Rat der Europäischen Forschungsminister als wichtige Forschungs-infrastruktur anerkannt und auf die Prioritätenliste („roadmap“) des europäischen Strategieforums für Forschungsinfrastrukturen (ESFRI – European Strategy Forum on Research Infrastructures) gesetzt. Das Ziel von ICOS ist es, ein Beobachtungsnetz für Atmosphäre, Land und Ozean aufzubauen, das es über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren erlaubt, Quellen und Senken von Treibhausgasen über Europa und dessen Einzugsgebiete zuverlässig zu quantifizieren und Veränderungen im Kohlenstoffkreislauf zu identifizieren und dokumentieren. ICOS ermöglicht die Bewertung und Beobachtung der Einflüsse menschlicher Aktivitäten auf das Klima sowie den Erfolg und die Effizienz von Vermeidungs- und Minderungsstrategien. Die Deutsche Komponente von ICOS (ICOS D) ist seit 2012 in der Pilotphase. Der vollständige Aufbau des Messnetzes und der Zentrallabore soll bis 2016 abgeschlossen sein. Das IOW baut im Rahmen von ICOS-D die Instrumentierung auf einem Fährschiff zwischen Travemünde und Helsinki (Schiff Finnmaid der Reederei Finnlines) systematisch weiter aus. Derzeit werden von finnischer Seite (Projekt ALGALINE) hydrographische und biologische Grundparameter erfasst, während das IOW die Messung von pCO2, pCH4 und Sauerstoff im Oberflächenwasser etabliert hat. Als einzige in einem Randmeer betriebene Beobachtungslinie kommt der „BALTIC-VOS“ Linie eine besondere Bedeutung für die Brücke zwischen Land- und Ozeanbeobachtungen innerhalb von ICOS-D zu (VOS = voluntary observing ships). Aufgrund der durch anthropogene Einflüsse (Eutrophierung, Erwärmung) besonders starken und schon über mehrere Jahrzehnte erfassten Änderungen des Ökosystems Ostsee ist diese Beobachtungslinie besonders geeignet, Auswirkungen geänderter Nutzung oder beschlossener Umweltstrategien auf die Spurengasflüsse zu untersuchen. Zudem besitzt sie eine Schlüsselfunktion für die Entwicklung eines Systems zur seeseitigen Erfassung der „Großen Drei“ klimarelevanten Spurengase: CO2, CH4, N2O. Projektinvolvierte Personen (IOW): Gregor Rehder (PI), Wanda Gülzow (project-funded scientist), Michael Glockzin (project-funded engineer).
  • Die Leistung der Sedimente in deutschen Küstenmeeren - Bewertung der Funktion mariner benthischer Systeme im Kontext menschlicher Nutzung –Dienstleistungen der Ostsee - SECOS: WP 2.4 "Gasflüsse in der Sediment-Wasser-Schicht"
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    Küsten- und Randmeere dienen als natürliche Umsatz- und Lagerstätten für landseitige Einträge wie z.B. Nährstoffe, Schadstoffe, organisches/anorganisches Material. Die Ablagerung und die chemische/biologische Modifikation dieser eingebrachten Stoffe finden hauptsächlich im Sediment statt. Als zentrale Reaktoren stehen Sedimente somit in direkter Wechselwirkung mit dem Land und dem Meer. Bisher wurde diese Schlüsselfunktion in ihrer Komplexität nur ungenügend untersucht und quantitativ bewertet. Im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes SECOS („The service of sediments in German coastal seas“) soll nun die Verteilung und sedimentären Leistungen für den Bereich der deutschen Ostseeküste kartiert und prognostisch modelliert werden. Im Kontext zur menschlichen Nutzung werden Management Tools für marine Küstensysteme weiterentwickelt und durch eine funktionale Erfassung besonders wichtiger Sedimentflächen abgegrenzt. Es wird ein erster Ansatz zur monetären Bewertung der ökosystemaren Dienstleistungen erarbeitet und in einem Habitatatlas integriert. Im Teilprojekt WP 2.4 „Gasflüsse in der Sediment-Wasserschicht“ wird die quantitative Erfassung der klimarelevanten Gase Methan, Kohlendioxid und Lachgas sowie die Charakterisierung der Stickstoffproduktion im Mittelpunkt stehen. Hierbei werden gaschemische Untersuchungen mit Hilfe von gaschromatographischen und massenspektroskopischen Methoden verwendet. Die Probenahme erfolgt an der deutschen Ostseeküste in Wassertiefen von 20-30 m mit Hilfe von benthischen Kammern, die an Landern montiert werden. Eine erste Ausfahrt ist dazu im März 2014 mit der FS Alkor geplant.
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    Under construction...
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    SOPRAN is a joint project funded by the BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) as well as a German national contribution to the International SOLAS programme. It addresses three aspects of atmosphere-ocean interaction: how changing atmospheric composition (e.g. increased CO2, dust) affects the surface ocean ecosystem, how climate-related changes in surface ocean processes (upwelling, mixing, light, biology) alter oceanic emissions to the atmosphere, and the mechanisms and rates of ocean-atmosphere material exchanges. SOPRAN’s focus is on processes operating within and close to the surface ocean, and their potential changes over the next century. The project is an integrated study of surface ocean response to global atmospheric change, combining the insights gained from different disciplines (marine and atmospheric chemistry, biological and physical oceanography) and methods (observations and modelling). SOPRAN aims to deliver an improved description of the effects of global atmospheric change on the sensitive marine ecosystems.