Institut für Ostseeforschung Warnemünde
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Maxi Hoche

Maxi Hoche
Adresse:
Leibniz-Institut für Ostseeforschung
Seestrasse 15
D-18119 Rostock
Telefon:
+49 381 5197 134
Fax:
+49 381 5197 105
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Phosphor (P) spielt als essenzielles Element für alle Lebewesen eine wichtige Rolle in der Umwelt und ist zugleich in einer Vielzahl von landwirtschaftlichen und industriellen Produktionsprozessen von zentraler Bedeutung. Die Verfügbarkeit des nur in endlichen Lagerstätten vorhandenen Rohstoffs wird auf der einen Seite ohne nachhaltigere und effizientere Nutzung schon bald drastisch eingeschränkt sein, was längerfristig sogar die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung gefährden kann. Andererseits ist die ineffiziente P-Nutzung in der Landwirtschaft dagegen oft eine Ursache für erhebliche Umweltprobleme, wie z. B. die Überdüngung von Gewässern.

An diesem Punkt setzt der Leibniz-WissenschaftsCampus Phosphorforschung Rostock (P-Campus) an, in dem sich zur Bündelung ihrer fachlichen Kompetenzen das IOW, das LIKAT, das FBN, das IPK und das INP und die Universität Rostock zusammengeschlossen haben. Durch umfassende Grundlagen- und Anwendungsforschung sollen gemeinsam Strategien für eine effizientere und suffizientere P-Nutzungen gefunden werden. Mit dem Beginn der zweiten Förderperiode des P-Campus durch die Leibniz-Gemeinschaft forschen über 100 Wissenschaftler*innen interdisziplinär in vier Forschungsschwerpunkten (Cluster) und einem neuen Querschnittsthema:
Cluster I: „P in der Umwelt - P-Pools und Mobilisierungspotential im Flachland und in Küstenregionen“
Cluster II: „Suffizienz und Effizienz der Phosphornutzung, Phosphorrecycling – landwirtschaftliche P-Recycling-Möglichkeiten“
Cluster III: „Phosphor in der Katalyse und Synthese“
Cluster IV: „Die Molekularbiologie des P – die zentrale Rolle von P in den Signalwegen und im Metabolismus von der Zelle zum Ökosystem“
Querschnittsthema V: „P-Governance“

Den Mittelpunkt des P-Campus bilden das Koordinationsbüro und die Graduiertenschule. Das Koordinationsbüro ist die Kontaktstelle für alle Mitglieder auf der Suche nach Projektpartnern und Analysenmethoden, aber auch für externe Personen, z. B. Vertreter der regionalen Ministerien, Umweltämter, Journalisten usw. und vermittelt den Kontakt zu den P-Campus-Mitgliedern. Darunter fällt beispielsweise auch die Organisation von sogenannten assoziierten Mitgliedschaften im P-Campus. Außerdem präsentiert das Koordinationsbüro den P-Campus in der Öffentlichkeit und organisiert Veranstaltungen wie z. B. das jährliche „Internationale P-Campus-Symposium“ oder auch öffentliche Ringvorlesungen rund um das Thema Phosphor. Diese Förderungen der Vernetzung und die Organisation von Veranstaltung dienen insbesondere auch der Vernetzung und Förderung der Interdisziplinarität sämtlicher Doktorand*innen im P-Campus. Das Koordinationsbüro bildet somit den Dreh- und Angelpunkt des P-Campus sowohl für Mitglieder als auch Externe.

Koordinatorin im Koordinationsbüro: Dr. Dana Zimmer
Assistentin im Koordinationsbüro: Maxi Hoche